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Im Meer der Gefühle

Aktualisiert: 18. Dez. 2022



Kinder beim Erlernen der Selbstregulation begleiten


GRUMPF! Das darf doch echt nicht wahr sein! Gerade war doch noch alles in Ordnung! Im nächsten Moment liegt da ein brüllendes Kleinkind neben dir. Hast du etwa den Schuh falsch zugebunden? Fandest du die grandiose Idee des Kindes nackig in die Kita zu gehen, nicht so gut? Oder hast du es etwas gewagt, die Brotscheibe beim Frühstück in zwei Teile zu schneiden? Wenn du solche, oder ähnliche Situationen kennst, ist der folgende Beitrag für dich.

Das wichtigste zuerst - Deine Gefühle sind (auch) wichtig


Neugier, Wut, Freude, Angst, Mut, Traurigkeit. Wir Großen haben sämtliche Gefühle schon zigmal durchlebt. Auch beißt du anderen Menschen nicht ins Knie, wenn du ein Stück der Schokolade abhaben möchtest. In der Regel fragst du, oder kaufst dir selbst eine Tafel.


Der Spaziergang im Wald, das intensive Gespräch mit vertrauten Menschen am Abend, die warme Tasse Kaffee tun uns gut und helfen uns bei der Verarbeitung von Erlebnissen.

Oft haben wir als große Menschen schon einige Methoden ausprobiert, um uns selbst und unsere Gefühle und Gedanken zumeist erfolgreich zu regulieren.


SPOILER: Werden wir Eltern, sind viele unserer bewährten Methoden, um auf uns achtzugeben, erst mal passe. Klappen nicht mehr. Selbstfürsorge für den A.…! Wir haben keine Zeit für uns selbst, sind permanent müde und zudem sind wir, wenn wir zum ersten Mal Eltern werden für eine sehr lange Zeit so gut wie nie mehr alleine. Auch durchleben wir viele Dinge und Emotionen wiederum auch zum aller ersten Mal, wenn kleine Menschen in unser Leben treten.


WICHTIG: Wenn du mit Kindern zusammenlebst, egal ob mit einem Baby, kleinen Kindern, Schulkindern, Teenagern, ganz egal, dann musst du noch besser als vorher auf dich selbst achtgeben. Denn nur wenn du einigermaßen fit, nicht hungrig und gut für dich und deine Bedürfnisse sorgst, kannst du der dringend benötigte Begleiter, Fixstern und Anker für Kinder sein, die im Meer der Gefühle ganz viel neues zu erlernen haben.


Das weitere Wichtigste - Die Gefühle der Kinder sind (auch) wichtig


Auf unsere Kinder strömen alle Gefühle noch ungeordnet ein. Es gibt noch keine etablierten Muster oder bekannten Strategien nach denen Kinder reagieren können. Erst ab dem 5. Lebensjahr können diese ihre Gefühle schon deutlich leichter reguliere. Wir als Bezugspersonen sind daher wichtige Begleiter im Erlernen der Selbstregulation für unsere Kinder.


Darum ist es so wichtig auf alle eure Gefühle als Familie zu achten - Jeder von euch ist wichtig und allen Gefühlen darf Raum gegeben werden!










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